Internet of Things Conference | 17. - 19. Juni München

Wem gehören die Daten? Und wem gehört die Fabrik?

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Eine Fabrik voller Maschinen ist eine Fabrik voller Daten. Fabrikbetreiber, Maschinenhersteller sowie Dienstleister arbeiten gleichzeitig an neuen Geschäftsmodellen und Anwendungen, die die Übermittlung derselben Daten von denselben Maschinen in lokale und cloudbasierte IT-Systeme erfordern. Die Frage, „Wem gehören die Daten?“ schwebt wie ein Damoklesschwert über diesen Projekten; jede einzelne Maschine wird zu einem eigenen Datenmarktplatz. Viele Einzelprojekte verfolgen einen eindimensionalen Ansatz. Wenn ein Maschinenhersteller einen digitalen Service für die von ihm verkauften Maschinen bei seinen Kunden entwirft, wird i. d. R. ein dediziertes Gateway konzipiert. Mit diesem Gateway kann nun eine Maschine dieses Herstellers Daten in dessen Cloud übermitteln. In vielen Fällen wird das übrige Ökosystem, also insbesondere die Fabrik selbst und andere Anbieter, die auch an die Daten wollen, außer Acht gelassen, was für einzelne Proof of Concepts in Ordnung ist, aber in der Skalierung deutliche Grenzen aufzeigt. Durch eine geschickte Architektur und unter Berücksichtigung von Initiativen, z. B. der von der Fraunhofer ins Leben gerufenen International Data Spaces Association, kann ein Weg durch den Dschungel gebahnt und eine Position des Überblicks eingenommen werden. Auch Maschinendaten sind schützenswert. Wem sie gehören, ist für den Moment gar nicht so wichtig, aber wer die Kontrolle über den Zugriff hat, dem wird morgen schon fast die Fabrik gehören.